Die Zauberhütte im Wandel der Zeit

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass sich das Café-Restaurant „Zur Zauberhütte“ in Birkland zu einem Ausflugslokal von größter Anziehungskraft entwickelt hat.“

Dieses Zitat aus den Schongauer Nachrichten vom 5. August 1950 zeugte schon damals von der großen Beliebtheit der im Jahre 1949 gegründeten Zauberhütte. Sie verdankt den Namen ihrem Gründer, dem aus einer bekannten Berliner Artistenfamilie stammenden Zauberer „Henry“ Pantel.

Zeichnung von 1957

Zur damaligen Zeit reisten von weither Gruppen an, um Henry Pantel in seinem Lokal zaubern zu sehen. Selbst eine eigene Busverbindung nach Schongau und Peiting wurde am Wochenende eingerichtet.

Henry Pantel - weit bekannt im ganzen Umkreis

Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich unsere Gaststätte zu einem ansehnlichen Ausflugslokal. Ein Gastraum mit eigener Bühne für Vorstellungen und ein Pensionsgebäude waren bald entstanden. Berichte in führenden bayerischen Zeitungen taten ihr übriges zum Bekanntheitsgrad des Lokales.

In den Jahren 1989/90 wurden die alten Gasträume abgerissen und neugestaltet wieder errichtet. Unsere Familie betreibt die Zauberhütte nunmehr in der dritten Generation. Trotz des fehlenden Zauberers hat die Zauberhütte auch heute nichts von ihrer heimeligen Atmosphäre für den Besucher verloren. Gezaubert wird heute nicht mehr. Aber die absolut ruhige und abgelegene Lage sowie das malerische Alpenpanorama sind geblieben.

Heute ist die Zauberhütte ein beliebter „Geheimtipp“ bei den Gästen aus Nah und Fern wegen ihrer abwechselungsreichen Küche und der hausgemachten Torten und Kuchen.

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